Die Ernährungsgewohnheiten und -trends der Deutschen

MahlzeitUm das Ernährungsverhalten der Deutschen zu studieren gibt es bestimmte Institute. Die wichtigste ist wohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Diese gibt alle vier Jahre eine Auswertung ihrer Studien über die beliebten und weniger beliebten Nährstoffe der Krauts heraus. Und siehe da! Wer hätte das gedacht? Die Deutschen ernähren sich zu ungesund. Zuviel Fett und Eiweiß ist im Spiel und dafür zu wenig Calcium, Jod, Beta-Carotin, Folsäure, Vitamin E und C. Die empfohlene Menge für die Bedarfsdeckung des Körpers wird von keiner Altersgruppe ausreichend zugeführt. Bei ungesunden Sachen wird dafür das Maß des Erträglichen überschritten. Hinzu kommt noch, dass die Deutschen wohl zuviel Alkohol trinken.

Doch wer ist schuld? Sind es die Fastfoodketten, die wie das Gras auf der Weide aus allen freien Ecken sprießen? Schließlich gibt es doch Gegenbewegungen. So hat sich in Italien in den 80er Jahren als Antwort (oder besser gesagt Protest) das so genannte Slowfood etabliert und ist über die Jahre auch nach Deutschland vorgedrungen.

Letztendlich liegt die Schuld wohl bei jedem selbst. Trotz des vielfältigen Angebots an ungesunder, dafür aber meist drei mal so leckerer Nahrung sollte man auf eine vielfältige Ernährung nicht verzichten. Es spricht also nichts dagegen hin und wieder ein Fastfood-Restaurant aufzusuchen. Doch die Vernunft ist wohl das Maß der Dinge.

Um den Stoffhaushalt im Körper ausreichend zu ergänzen gibt es die so genannten Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralien versorgen können. Allerdings bleibt zu sagen, dass es keineswegs einen ausreichenden Ausgleich für Tortenschlämmerer und Burger-Fetischisten darstellt.

 

Kennzeichnung von Lebensmitteln

E-Nummern

In der Europäischen Union werden E-Nummern zum Kennzeichnen von Zusatzstoffen in Lebensmitteln gebraucht. Sie werden durch das LMBG (Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände Gesetz) geregelt und sind als Code auf der Verpackung gekennzeichnet.

Nur wahre Angaben!

Seit dem 1. Juli 2007 gibt es eine Verordnung der EU, dass die Hersteller von Lebensmitteln in ihrer Reklame und auf der Verpackung nur Aussagen machen dürfen, die wissenschaftlich belegt sind. Angaben, die sich auf die Gesundheit beziehen müssen einige Vorraussetzungen erfüllen um rechtsmäßig zu sein.

Die Ampel-Kennzeichnung

Die EU-Kommission betrachtet die Einteilung in gut, mittel und schlecht mittlerweile als zu verkaufsschädigend. Durchaus haben sich viele Kunden nach dieser Kennzeichnung gerichtet und die Lebensmittelhersteller klagten über Verkaufsrückgang. Eine Kennzeichnung mit signalisierendem Rot hielt man daher für schlichtweg zu hart.